1945

Lüchtringen hat 2840 Einwohner, 214 Männer und Jugendliche sterben im Krieg oder Bombenhagel. Viele geraten in Gefangenschaft und kommen erst spät zurück. Der Krieg ist zu Ende.

1943

Am 17. Mai wird die Edertalsperre bombardiert. Eine Rotationsbombe, von englischen Flugzeugen abgeworfen, reißt ein Loch von 50x30 Meter in die Sperrmauer. 150 Millionen Kubikmeter Wasser ergießen sich ins Wesertal. Alles wird überflutet. Pegelstand: 6,94m. Am 18. Mai geht das Wasser zurück.

1942

Am 30. März ist wieder Hochwasser. Kälte, Frost und Schnee über ganz Deutschland.

1939

Der zweite Weltkrieg beginnt! Die Weser führt Hochwasser.

1937

Die ersten Siedlungsbauten werden in Lüchtringen erstellt.

1934

Es gibt keine Erwerbslosen mehr. Unsere Bauarbeiter finden im Rheinland, Ruhrgebiet und an den Autobahnen wieder Arbeit.

1933

Der "Dienst am Spaten" Reichsarbeitsdienst wird eingeführt.

1932

Der freiwillige Arbeitsdienst für Jugendliche wird eingeführt. Über 100 Jugendliche, die keine Arbeit haben, werden zur Urbarmachung von Brachland auf der „Borndikte“ eingesetzt. Wöchentliche Entlohnung: 10,50 DM.

1930

Der erste Selbstbinder trifft in Lüchtringen ein.

1928

1928/1929, Große Frostperiode Der Boden ist 1,20m tief gefroren. Die Weser ist wochenlang zugefroren. Tauwetter und Treibeis reißen die Fähre weg. Lüchtringen hat 2148 Einwohner in 470 Familien.

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