2005

Lüchtringen zählt am 31. Dezember 3.534 Einwohner. Das Bevölkerungswachstum hat ein Ende. Der bundesweite demographische Wandel wirkt sich im ländlichen Raum besonders stark aus und auch Lüchtringen ist sehr betroffen. Die Einwohnerzahlen gehen fortan beständig zurück.

Pastor Vieren von der evangelischen Gemeinde wird versetzt. Die Stelle in Lüchtringen bleibt vakant.

2004

Die Vereine der Ortschaft und die gesamte Bevölkerung feiern am 11. und 12. September die 1150. Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung Lüchtringens mit einem großen Fest auf dem Schulhof. Der Festakt findet witterungsbedingt in der Kirche statt. Die Festtage werden von heftigsten Regengüssen begleitet; diese taten dem eigentlichen Fest aber keinen Abbruch. Es kam zu Überschwemmungen im Hellengrund und Postweg Nord. In Folge dieser Ereignisse wurden sowohl kommunale als auch private Schutzmaßnahmen ergriffen.

Die Turnhalle der Grundschule wird um mehr als das Doppelte erweitert und erhält zusätzlich Umkleide und Duschmöglichkeiten. Das gesamte Gebäude darf zukünftig als Mehrzweckhalle genutzt werden. Der Förderverein „Bürger- und Freizeitheim Lüchtringen e.V.“ unterstützt die Baumaßnahme mit über 60.000 Euro. Umfangreiche Eigenleistung und zusätzliche Spenden machen den Umbau möglich.

2003

Im Januar sorgen Regen und Schneeschmelze wieder für überflutete Straßen und Wohnungen. Die Sternsinger werden mit Schlauchbooten der freiwilligen Feuerwehr zu den eingeschlossenen Häusern gebracht.
Der Sommer ist besonders heiß und trocken.
Der Abbau von Sand und Kies im nördlichen Weserbogen schreitet voran. Der Ortsausschuss befasst sich mit der Festlegung von sog. Vorrangzonen für den Abbau.

2002

Eisgang auf der Weser im Januar. Sintflutartige Regenfälle im Mai mit Überschwemmungen. Die verdichtete Bebauung und die Verrohrung natürlicher Wasserläufe, insbesondere des Otterbachs, verursachen die Überschwemmungen oberhalb des alten Forsthauses. Anschließende bauliche Schutzmaßnahmen am Otterbachrechen und konsequente Kontrollen und Wartung mildern fortan das Problem.

Die alte Dorfschmiede an der Fährstelle wird vom Fischereiverein übernommen und zu einem Vereinshaus und Kommunikationszentrum für die Mitglieder hergerichtet.

2001

In Lüchtringen werden Versuchsprojekte für eine Beruhigung des Straßenverkehrs durchgeführt. Die St .Johannes Kirche wird außen restauriert. Neuanpflanzung einer Friedenseiche mit Gestaltung des Platzes.

2000

Der Johannesbildstock am Friedhof wird in größtenteils ehrenamtlicher Tätigkeit restauriert. Der Fischereiverein initiiert das bis dato alljährlich stattfindende Weserschwimmen. Aufgrund der staatlichen Anstrengungen zur Gewässerreinhaltung ist dies heute wieder möglich.

Am 25. September muss die 129 Jahre alte Friedenseiche in der Dorfmitte aus Sicherheitsgründen gefällt werden.

1999

Die Revierförsterei Otterbach wird vom Land Niedersachsen aufgelöst. Die Einwände des Ortsausschusses waren erfolglos.

Ein zusätzlicher Trainingssportplatz wird an der Schule erstellt.

Der Platz vor den Häusern der Westfalenstraße 38 bis 48 wird zur Erinnerung an die Lüchtringer Maurertradition unter der Schirmherrschaft des Heimat- und Verkehrsvereins neu gestaltet. Es entsteht ein mit Spenden finanziertes Denkmal. Die Gastwirtfamilie Welling stiftet einen Brunnen. Zahlreiche freiwillige Leistungen von engagierten Bürgern tragen zum erfolgreichen Gelingen bei.

1998

Die Fa. Zenker Fenster als größter Arbeitgeber vor Ort erhält einen neuen Eigner. Die Postfiliale wird geschlossen; die Dienste werden in das Schreibwarengeschäft Westfalenstraße 17 verlegt.

In Lüchtringen wird kein Brot mehr gebacken. Der letzte Bäckermeister gab aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf auf. Die Bevölkerung wird nunmehr von Betrieben aus Boffzen und Bödexen versorgt.

1997

Lüchtringen wird an das Ferngasnetz angeschlossen.

Der Paderborner Weihbischof Reinhard Marx (später Bischof von Trier und danach Erzbischof und Kardinal von München und Freising) hält die Festpredigt zum 100-jährigen Bestehen der Kath. Männergemeinschaft. Mit der Gründung dieser Organisation begann die Ära der Vereinsgründungen am Ende des 19. / Beginn des 20. Jahrhunderts auch in Lüchtringen.

1996

Lüchtringen wird weiterhin mit Trinkwasser aus dem Solling versorgt und erhält einen neuen Brunnen am „Sollingtor“.

Termine

17. November 2017
Jahresabschlussfeier Bayern München Fanclub
17. November 2017
Jahreshauptversammlung der Abtl. "Alte Herren" TuS Lüchtringen
18. November 2017
Schießen der Lüchtringer Vereine im Schützenhaus
19. November 2017
Volkstrauertag Ehrenmal